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Internationaler Tag gegen Rassismus

APPLAUS – für Respekt, Solidarität und Demokratie – statt Ausgrenzung und Rassismus

23.03.2019 | Wir haben ein Zeichen gesetzt! Am 21. März 2019 starteten in Göttingen eindrucksvoll zwei Demozüge vom Schützenplatz mit ca. 600 Demonstranten und ab Firma Mahr mit ca. 200 Demonstranten zur Kundgebung am Hiroshima-Platz. Der Aktionstag lief unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Stephan Weil.

In Deutschland und Europa hat es in den letzten Jahren bedenkliche Entwicklungen und Brüche in der Gesellschaft gegeben, die sich durch verstärkte Fremdenfeindlichkeit, Hetze gegen Andersdenkende und Übergriffe gegen Menschen mit anderer Hautfarbe oder Gesinnung gezeigt haben. Gegen diese Entwicklungen möchten sich immer mehr Menschen wenden und den Hass nicht mehr hinnehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft denen Werte, wie Demokratie, Respekt und Solidarität wichtig sind, wünschen sich Möglichkeiten, sichtbar ein klares Zeichen für unsere Werte zeigen zu können. 

In den Betrieben arbeiten seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Religion und Kultur erfolgreich zusammen. Der Betrieb macht uns alle zu Kolleginnen und Kollegen. Im Betrieb haben wir gelernt: Rassismus und Spaltung schaden uns allen.

Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter leisten unseren Beitrag zum Gelingen des Zusammenlebens. Wir reden Probleme nicht größer als sie sind, sondern suchen nach Lösungen - gemeinsam auch mit Arbeitgebern. Denn auch sie haben die Pflicht, für ein friedliches Miteinander im Betrieb zu sorgen und hetzerischen Umtrieben Einhalt zu gebieten. Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Chemnitz, Köthen und anderswo haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie für Vielfalt, Solidarität und Menschlichkeit in Betrieben und Gesellschaft ausgesprochen.

„Mitarbeiter aus rund 40 Betriebe nahmen am Donnerstag an der Kundgebung teil. Und nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Führungskräfte beteiligten sich“, so Manfred Zaffke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz. „Wir haben dazu aufgerufen, entschieden allen menschenfeindlichen, rassistischen und antidemokratischen Umtrieben entgegenzutreten - Gesicht dafür zu zeigen, dass wir gemeinsam und geschlossen für andere Werte stehen.“

In weiteren Redebeiträge zu dem Thema verliehen Thorsten Gröger (Bezirksleiter IG Metall Nieder-Sachsen-Anhalt), Uwe Bretthauer und Mohammad Alhussein (beide Sartorius), Mehrdad Pandayeh (DGB-Vorsitzender Nds.-HB-Sachsen-Anhalt), Achim Wenzig (Renold), Lothar Hanisch (DGB-Vorsitzender Südniedersachsen-Harz) und Marlene Seyfried (IG Metall-Jugend) dem Thema "Respekt! Kein Platz für Rassismus." Ausdruck.

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