27.04.2026 | Mitte April reiste der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies für sechs Tage nach China, um sich über die Entwicklungen in der Automobilindustrie, das China-Geschäft von Volkswagen sowie innovative Verkehrskonzepte zu informieren. Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte an VW und verfügt bei wichtigen Entscheidungen über ein Vetorecht. Lies sprach sich für eine neue partnerschaftliche China-Strategie aus.
Zur Delegation gehörten unter anderem Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall und VW-Aufsichtsrätin, sowie Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Gotion-Vorsitzende Li Zen hatte den Betriebsratsvorsitzenden Till Pahmeier von Gotion Göttingen sowie den Qualitätsleiter und einen Einkäufer für einen Tag zu dem Austausch mit dem Ministerpräsidenten eingeladen. Am 15. April trafen sie auf die Delegation des Wirtschaftsministeriums in China. Am Standort Göttingen, an dem VW aktuell mit 26,47 Prozent beteiligt ist, arbeiten rund 250 Beschäftigte.
Pahmeier sagte: „Der Austausch hat uns viele neue Erkenntnisse gebracht und die Zusammenarbeit weiter vertieft.“ Laut Unternehmensangaben soll der Standort noch in diesem Jahr Gewinne erzielen. Am ehemaligen Bosch-Standort sind weitere Investitionen geplant.